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Radelt man das Alperschontal zur Alperschonalp und verfolgt es weiter nach hinten, so kommt links oben, westlich der Freispitz, die gewaltige Wand des Rote Platte Westtpfeilers ins Blickfeld und zieht das Auge des Kletters magisch in seinen Bann. Die Schafroth Brüder ließen sich von den gelben Überhängen und den buntzusammengesetzten Gesteinsschichten des unteren Wandteils nicht abschrecken, spekulierten auf ähnlich kletterfreundlichen Aptychkalk wie drüben am Zapfen und landeten einen Volltreffer, als sie ihren “Weg der bunten Steine” knapp links an den gelben Ausbrüchen vorbeilegten und damit die wohl gewaltigste Klettertour der Lechtaler eröffneten (rechts vom Ausbruch gibt´s seit 2006 noch den “König der Lüfte” ). Dieter war schon 2 mal dort drüben unterwegs, bei mir war aber die gravierendste Bildungslücke für einen Lechtal- Kletterer noch vorhanden. So war ich sehr froh, dass Dieter - trotz nicht ganz optimaler Wetterprognose - als ortskundiger Guide sofort dabei war, und so radelten wir das Tal zur Alperschonalp, und kraxelten die steile Rinne in das gewaltige Kar unter der Wand hinauf.
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